Das Hotel Haldensee in Tirol – Entspannen mit Seeblick

Hotel Haldensee
© Achim Meurer

Werbung für das Hotel Haldensee, das Tannheimer Tal und die Naturparkregion Reutte in Tirol

Als Dorfkind bin ich in und mit der Natur aufgewachsen. Berge, Kühe, Wiesen und Grasflecken waren jahrelang Teil meines Alltags. Bis es irgendwann zum Studium nach München ging. Die Weite fehlt mir, so sehr ich es auch liebe, in einer Großstadt zu wohnen. Und so zieht es mich regelmäßig am Wochenende in die Natur, zum Bewundern der Landschaft oder einfach nur zum Genießen der Stille. Das neue 4-Sterne Haus Haldensee – Naturerlebnis und Wellnesshotel in Tirol kommt da wie gerufen. Schon der Slogan „Bühne frei für die Natur“ hat mich überzeugt. Doch der Reihe nach …

Hinkommen

Den Haldensee, an dem sich das gleichnamige Hotel befindet, erreicht man mit dem Auto von der Münchner Innenstadt in gut zwei Stunden. Wir reisen mit dem Zug an, das dauert nur minimal länger und zwar rund zweieinhalb Stunden (mit Umsteigen in Kempten). Mit dem Regio-Ticket Allgäu-Schwaben fahren zwei Personen hin und zurück für 62 Euro. Vom nächst gelegenem Bahnhof aus (Pfronten-Ried) sind es dann noch gut 18 Kilometer bis zum Vier-Sterne-Haus. Für die Strecke leisten wir uns ein Taxi – man soll es ja entspannt angehen im Urlaub.

Das Hotel und die Zimmer

Das Haus mit „only adults“-Konzept eröffnete im Frühsommer 2019 inmitten des Tiroler Hochtals auf 1.100 Metern gelegen zwischen Oberjochpass und oberen Lechtal. Der flache Bau mit gerade mal drei Stockwerken fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Im ganzen Haus stehen formschöne Holz-Skulpturen und es finden sich künstlerische Hinweise auf die vier Jahreszeiten in Form von Fotografieren, Collagen und Gemälden. Hier spürt man die Liebe zur Natur von Gastgeberin Michaela Barbist ebenso wie die zum Detail: So unterteilt sich der große Speisesaal mit 120 Plätzen in die Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- und Winterstube anhand dezenter Drucke an den Decken, die je nach Saison eine andere Vegetation darstellen.

Hotel Haldensee

Der enge Bezug zur Natur zieht sich in den 60 Zimmern und Suiten weiter: naturbelassener Stein, hochwertige Leinen, viel helles Holz, sanfte Grün- und Brauntöne. Jeder Raum hat einen Balkon oder eine Terrasse und bietet einen Panorama-Blick auf den See. Besonders charmant: die Namen der Zimmer wie „Bergluft“ oder „Seewiese“.

Gastgeberin Michaela Barbist stammt selbst aus der Hotellerie (ihre Familie betreibt das nah gelegene Traditionshaus Tyrol) und hat viel Wert darauf gelegt, dass alle Zimmer mit dem nachhaltigen Rohstoff Fichte einer regionalen Firma ausgelegt sind und es ein Kissen-Menü gibt, das vor allem für Allergiker super ist.

Gut mitgedacht wurde auf jeden Fall hinsichtlich der Spa-Taschen auf dem Zimmer: Die Bademäntel in unterschiedlichen Größen lagen parat und die Schlappen waren statt in Plastikfolie in umweltfreundlichem Papier verpackt und besaßen eine griffige Sohle – wichtig, um auf nassem Boden nicht kläglich auszurutschen. Auch das Boxspingbett war extrem bequem und neben jedem Kopfteil gab es eine praktische Nische samt Steckdose zum Ablegen und Aufladen vom Handy.

Wellness im Hotel Haldensee

In dem 1.400 Quadratmeter großen Spa lässt es sich wunderbar entspannen. Es gibt eine weitläufige Sauna-Landschaft mit Ruheräumen und – unser Favorit – einer Salzgrotte, in der besonders gut Personen mit Atemwegserkrankungen und Raucher aufgehoben sind, sowie einen Infinity-Außenpool, in dem man meinen könnte, direkt in den See hinauszuschwimmen. Das Wellness-Angebot wird im Hotel Haldensee abgerundet durch eine kleine, feine Auswahl an Gesichts- und Körperbehandlungen. Wir haben uns am Samstagnachmittag jeweils eine Rücken-Schulter-Nacken-Massage gegönnt, oder besser gesagt, eine „wohltuende Brise“, denn auch die Anwendungen haben ähnlich nette Namen wie die Hotel-Zimmer. 50 Minuten lang knetete Mitarbeiterin Jana gekonnt alle meine Verspannungen weg, sodass ich bei der abschließenden Kopf-Massage fast eingeschlafen bin.

Hotel Haldensee
© Achim Meurer
Hotel Haldensee
© Achim Meurer

Ausflugsmöglichkeiten und Aktivprogramm

Vom Hotel aus erreicht man in gut 30 Minuten mit dem Auto (oder Taxi) eine der großen Attraktionen im Tannheimer Tal: die Highline 179, eine 406 Meter lange Hochseilbrücke, die vom Guinnessbuch der Rekorde als die „längste Fußgängerbrücke der Welt im Tibetstyle“ ausgezeichnet wurde. Gut eine Stunde sollte man einkalkulieren für die Überquerung samt Foto-Stopps. Wirklich sehenswert!

Wer Höhenangst hat, kann das schöne Städtchen Füssen oder das Schloss Neuschwanstein besuchen. Beide kulturellen Spots liegen jeweils gut 30 Kilometer vom Hotel entfernt.

Das Aktivprogramm vom Haldensee selbst bietet auch eine Menge Abwechslung, u. a. Yoga, Faszien-Training und organisierte Ausflüge in regionale Museen. Im Sommer gibt es zudem geführte Wanderungen, Radtouren und die Möglichkeit, kostenfrei Stand-up-Paddels auszuleihen.

Toll im Winter: 140 Kilometer Langlaufloipen mit Direkt-Einstieg am Hotel, nah gelegene Skipisten und eine Naturrodelbahn.

Das Essen

Geradlinig und ohne Schnickschnack werden die Speisen aus regionalen Erzeugnissen zubereitet. Auf Wunsch auch gluten- und laktosefrei.

Gastgeberin Michaela Barbist lädt außerdem regelmäßig zu Verkostungen von ausgewählten Weinen aus der Haldensee-Vinothek ein. Knapp 100 Positionen finden sich in der großen, verglasten Vitrine. Bald soll es weitere Food-Tastings geben, etwa Whiskey, Gin oder Käse. Weil die Hausdame außerdem gelernte Barista ist, schmeckt im Hotel Haldensee vor allem der Kaffee (ob Filter oder gemahlen) einfach wunderbar.

Großer Pluspunkt: Im Sommer lassen sich Frühstück und Abendessen auch auf der großen Panorama-Seeterrasse einnehmen. Außerdem findet einmal die Woche ein Gourmet-Abend mit Gastgeberin Michaela Barbist statt.

Hotel Haldensee
© Achim Meurer

Frühstück

Wir haben im Hotel Haldensee sehr gut gefrühstückt. Regionaler Käse, Honig und Marmelade sowie Wurstwaren und frisches Obst garantieren einen guten Start in den Tag. Nicht zu vergessen die frischen Eierspeisen, die direkt am Platz serviert werden, und der aromatische Kaffee nebst verschiedenen Bio-Säften und -Tees (unbedingt probieren: „Heidis Delight“).

Mittagsbuffet

Eine warme Suppe im Bauch ist doch etwas Schönes! Ab 12 Uhr an kann jeder, der noch Hunger hat, sich einen kleinen Lunch genehmigen. Neben Suppen gibt es ein Salat-Buffet, Brote und ein warmes Gericht, etwa Ravioli mit Schinken-Sahne-Sauce.

Nachmittags-Buffet

Was Süßes geht ja bekanntlich immer. Ab 14 Uhr hat man die Qual der Wahl zwischen mehreren Blechkuchen und Gebäck. Dazu eine schöne heiße Schokolade mit Blick auf den See – mehr Wohlfühlen geht nicht!

Abendessen

Zwischen 18 und 20 Uhr wird ein 4-Gang-Menü serviert. Etwa Melone mit Schinken, Salat vom Buffet, eine Tafelspitzbouillon mit Grießnockerl, gefolgt vom Hauptgang – Medaillons vom Grill mit Kräuterbutter und Folienkartoffel – sowie Topfencreme mit Kokos und Heidelbeeren. Jeder Gast kann zwischen drei Hauptspeisen wählen. Wir haben während unseres Aufenthaltes sowohl die vegetarische Variante probiert, als auch Fisch- und Fleisch-Gerichte. Die Hauptgänge waren uns leider etwas zu rustikal, weswegen sie nicht immer ganz unseren Geschmack getroffen haben, dafür fanden wir alle Vor-und Nachspeisen extrem fein.

Die zum Abendessen korrespondierende Weine haben immer schön harmoniert und besaßen ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis (ca. 4,90 Euro für 1/8 Liter).

Die harten Fakten

Eine Nacht im Hotel Haldensee kostet ab 135 Euro pro Person und Nacht, je nach Zimmer und Saison. Inklusive sind dabei die Benutzung des Spa, die ¾ Pension (Frühstück, kleiner Mittagstisch, Nachmittagsbuffet, abendliches 4-Gang-Menü) sowie die Teilnahme am Aktivprogramm.

Meine persönlichen Highlights

Neben der unfassbar schönen Natur rund um das Hotel hat meinem Partner und mir vor allem die Weitläufigkeit gefallen, die sich durch das ganze Haus zieht: Nie mussten wir einen freien Platz suchen, weder im Spa noch im Speisesaal oder im Bar-Bereich – sehr angenehm!

Auch hervorzuheben sind die vielen Inklusiv-Leistungen, wie der gratis Verleih von Wanderstöcken, Rucksäcken, Mountainbikes samt Helmen sowie die bereits oben erwähnten Stand-up-Paddle-Boards im Sommer. Unabhängig von der Saison hat außerdem jedes Zimmer einen kostenfreien Tiefgaragen-Stellplatz und einen eigenen Spind im Untergeschoss, um Ski- oder Wander-Sachen zu verstauen.

Transparenz

Ich wurde vom Hotel Haldensee eingeladen. Meine redaktionelle Meinung bleibt davon unbeeinflusst.